November 7th, 2012

Who’s that Girl? #

September 6th, 2012

LowLine-Park: Spazieren im “Underground”

Öko ist Trend, das Bewusstsein für Natur und Umwelt steigt – folglich ist es nicht weiter überraschend, dass diese Popularität auch in Form von Touristenattraktionen genutzt werden soll. In New York ist aus diesem Grund ein ganz besonderer Park geplant: Es handelt sich nicht um einen üblichen Park, wie er zu fast jeder Großstadt gehandelt, sondern die Anlage soll im “Underground” entstehen, genauer gesagt im ehemaligen und derzeit nicht genutzten Straßenbahndepot von Williamsburg.

Das US-Architekturbüro “Raad” entwickelte ein Konzept für den Park – welcher den Namen “LowLine” erhalten soll –, wobei die größte Herausforderung darin bestand, ausreichend Licht in die Tiefe zu bekommen, damit die dortigen Bäume und Pflanzen überhaupt gedeihen können. Die Lösung soll dabei eine Solartechnologie in Verbindung mit Reflektoren darstellen, die für genügend Licht sorgen sollen. Derzeit stellt sich noch die Frage nach der Finanzierung des Projektes, das Architekturbüro sucht Unterstützter. Damit potenzielle Unterstützer einen ersten Eindruck davon erhalten, in was für ein Vorhaben sie investieren, wurde in einer alten Markthalle – die sich in der Nähe des geplanten Standortes des LowLine-Parks befindet – eine Miniaturversion realisiert. Dort wird demonstriert, wie ein derartiger Park funktionieren und aussehen könnte. Die Vorstellung, künftig in New York unterirdisch spazieren gehen zu können, klingt auf jeden Fall vielversprechend – ob diese Vorstellung zur Realität wird, hängt davon ab, ob die Architekten ausreichend Unterstützer für ihr Vorhaben finden. Zuspruch erhielten die Initiatoren bereits von Vereinen sowie lokalen Behörden.

August 31st, 2012

Neue Esskultur in Deutschland?

Zu den Klischees, die Deutsche von anderen Nationen immer wieder zu hören bekommen, gehört unter anderem der Vorwurf, sie würden zu einem Volk ohne Esskultur gehören. Stattdessen würden die Deutschen beim Einkaufen ihrer Nahrungsmittel nicht primär auf die Qualität, sondern vielmehr auf einen günstigen Preis achten. Doch scheinbar kam es hier zu einem Mentalitätswandel unter der Bevölkerung der Bundesrepublik, denn eine Studie – durchgeführt von Nestlé – kommt zu einem Ergebnis, das dem Klischee widerspricht: In den letzten Jahren hat der Preis beim Nahrungsmittelkauf an Bedeutung verloren und ist nicht mehr das wichtigste Kriterium. Dafür achten 58 Prozent der Befragten im Supermarkt vor allem auf die Qualität des Gekauften.

Natürlich kommt das Sparen deshalb nicht zu kurz, nur es wird eben nicht mehr primär beim Essen auf das Geld geschaut, sondern stattdessen eher bei Reisen (70 Prozent) oder aber beim Auto (41 Prozent) gespart. Immer mehr Einkaufende zeigen sich bereit, für eine höhere Qualität der erworbenen Nahrungsmittel auch einen dementsprechend höheren Preis in Kauf zu nehmen – entwickeln die Deutschen also folglich eine neue Esskultur? Die Antwort auf die Frage lautet wohl “Ja”, auch wenn natürlich immer noch nicht gerade wenig Bürger sich nicht nur schlecht, sondern vor allem billig ernähren. Doch die Zahl derer, die beim Einkaufen nach hochwertigen Produkten Ausschau hält und deren Blick nicht als Erstes auf das Preisschild fällt, steigt nachweislich. Zudem erfreuen sich auch Produkte aus der regionalen Umgebung immer größerer Beliebtheit.

August 22nd, 2012

Steigende Strompreise und die Rolle der erneuerbaren Energien

Das Bewusstsein der Bevölkerung für das große Thema Umweltschutz stieg in den letzten Jahren an – so wurden beispielsweise umweltfreundliche Stromtarife zum Trend, immer mehr Verbraucher entschieden sich dazu, bewusst auf Ökostrom zu setzen. Allerdings werden die erneuerbaren Energien nicht überall positiv gesehen; Franz Untersteller, Umweltminister in Baden-Württemberg, formulierte dies jüngst folgendermaßen: “In der letzten Zeit wird die Energiewende immer nur mit Blut, Schweiß und Tränen übersetzt”, beklagte der Grünen-Politiker gegenüber den Stuttgarter Nachrichten. Zum Jahr 2013 werden die Strompreise in Deutschland wohl erneut steigen, weshalb auch durchaus Unmut gegenüber der von der Bundesregierung angestrebten Energiewende geäußert wird.

Preistreiber bei den Energiekosten ist die im Erneuerbare-Energien-Gesetz vorgesehen Umlage zur Förderung des Ausbaus von Anlagen zur umweltfreundlichen Energiegewinnung. Die 2012 bei 3,59 Cent liegende Umlage, welche von den Energieanbietern bezahlt wird, dürfte aller Voraussicht nach zum Jahreswechsel auf fünf Cent oder noch weiter steigen und von den Stromanbietern direkt auf die Verbraucher in Form von höheren Stromkosten umgelegt werden. Allerdings wird beispielsweise die Förderung von Solaranlagen die EEG-Umlage aufgrund reduzierter Subventionierungen höchstens um 0,02 Cent erhöhen. Untersteller weist stattdessen auf andere Ursachen für die neuerlichen Strompreiserhöhungen an. So sei beispielsweise die Preisfindung an der Strombörse einer der Hauptgründe, da komplexe Mechanismen bei der Verrechnung dafür sorgen würden, dass bei einem Sinken des Strombörsenpreises gleichzeitig die Kosten für die Förderung der erneuerbaren Energien ansteigen. Darüber hinaus geben die Energieunternehmen die steigende Umlage in voller Höhe an die Verbraucher weiter – und begründen damit ihre erhöhten Preise –, Preissenkungen beim Börsenpreis erreichen die Kunden dagegen in der Regel nicht, obwohl sich beides ausgleichen könnte.

August 17th, 2012

Nike: Trikots aus Plastikflaschen

Vor einigen Jahren noch belächelt, wird Ökomode heute immer beliebter – und sogar renommierte Unternehmen springen auf diesen Zug auf und setzen auf Grüne Mode. So beispielsweise der Sportartikelhersteller Nike, der nicht nur den umweltfreundlichsten Fußballschuh herstellte, sondern zur Fußballeuropameisterschaft im Sommer noch einen ganz anderen Weg einschlug: Die Trikots, welche die von Nike gesponserten Mannschaften bei dem Turnier trugen – und auch aktuell noch in der Qualifikation zur Weltmeisterschaft in zwei Jahren in Brasilien getragen werden – bestehen aus recycelten Plastikflaschen.

Im Zuge der Umweltinitiative “Nike better world” präsentierte Nike die umweltfreundliche Sportkleidung: Bei jedem Trikot, das von Stars wie Cristiano Ronaldo (Portugal) oder Robbie van Persie (Niederlande) getragen wird, wurde der verwendete Polyester aus jeweils 13 Plastikflaschen hergestellt. Insgesamt wurden für die Trikots, die bei der Europameisterschaft im Sommer in Polen und der Ukraine getragen wurden, rund 115 Millionen Flaschen aus Plastik verwertet. Die Shorts bestanden dabei zu 100 Prozent aus recyceltem Material, bei den Trikots erreichte das umweltfreundliche Material immerhin noch einen Anteil von 96 Prozent. Nach Angaben von Nike soll dadurch die Qualität der Trikots nicht beeinträchtigt werden – im Gegenteil: Durch eine neuartige Struktur werde bei den Jerseys der Schweiß noch besser vom Körper abtransportiert, darüber hinaus wurden die Trikots im Vergleich zum Vorgängermodell auch leichter.

Keine Frage, eine lobenswerte Aktion von Nike – auch wenn angesichts der Leistungen der niederländischen Nationalmannschaft beim Turnier die Initiative einen ironischen Beigeschmack erhält: Mit drei Niederlagen schied die “Elftal” sang- und klanglos in der Vorrunde aus, Trapattoni würde wohl sagen, die Oranje spielte “wie Flasche leer”. An den Trikots wird es aber wohl nicht gelegen haben, schließlich kam das ebenfalls von Nike ausgerüstete Portugal bis ins Halbfinale.

August 13th, 2012

Die modischen Highlights in 2012

Elfenhafte Kleider schwingen bei jedem Schritt, elfenhafte Farben strahlen miteinander um die Wette und zarte Perlen schimmern an Ohren, Handgelenken und Hals. Die Fashion Highlights im Jahre 2012 sind variantenreich, aber vor allem feminin und mädchenhaft.

Hübsche Kontraste und tolle Farben:
Chiffon-Blusen, die leicht transparent und hell sind, und die über bunten Tops getragen werden, passen gut zur schlichten dunkelblauen und engen Jeans, aber auch zum hellen Rock, der bis knapp über die Knie reicht und die Figur betont. Dazu im Alltag sommerliche Ballerinas in knalligen Farben und mit Lack-Überzug oder am Abend hohe Pumps mit weitem Ausschnitt machen den Look zu einem besonderen Hingucker.
Auf der Seite der internationalen Modezeitschrift Vogue www.vogue.de sieht man Stars, die weite und helle Blusen zu weißen Hotpants tragen und dazu flache Sandalen kombinieren. Auch raffinierte Muster, schmale Streifen mit bunten Elementen, sieht man auf kurzen und geometrisch geschnittenen Kleidern.

Sehr hübsch und romantisch wirken 2012 aber auch mehrlagige pastellfarbene Kleider, die an Brust und Taille schmal geschnitten sind, deren Saum bis knapp zu den Knien reicht, und die insgesamt sehr elegant und fast märchenhaft wirken.

Make-up und Schmuck im Jahre 2012:
Was den Schmuck betrifft, so sind 2012 besonders Pastelltöne, Lachs- und Roséfarben sehr angesagt. Als Steine trägt man diese Farbtöne in Kombination mit zartem Gold an den Ohren und um den Hals.
Auch Perlen sind und bleiben 2012 ein absoluter Trend. Als Armreif sehen sie sehr schön zu schlichten Looks aus, aber auch als elegante Kette können sie ein Abendoutfit zum Hingucker machen.

Die Lippen werden dazu sanft mit Gloss betont und die Wangen mit Rouge gerötet. Etwas zartgoldener Lidschatten und eine leichte Umrandung der Augen mit einem dunklen Kajal machen den Look komplett und sorgen für mehr Ausdruck.
Wer möchte, der kann noch im Innenwinkel der Augen etwas helle Farbe verwenden, um den Blick wacher erscheinen zu lassen.

August 7th, 2012

Slow Food oder Fast Food – wer ist der Sieger?

Der Begriff Esskultur beschreibt das Verhalten in Hinsicht auf die Ernährung sowie sämtliche Sitten, die dazugehören. Jedes Land hat unterschiedliche Hintergründe, wodurch die verbreiteten Esskulturen auf der ganzen Welt besonders abwechslungsreich sind. Daher kommt es, dass die Esskultur in den jeweiligen Nationen einen anderen Stellenwert hat.

So ist es beispielsweise der Fall, dass man in Spanien, Griechenland oder Italien größten Wert auf die Kultur des Essens legt. Es wird im traditionellen Stil und zumeist im großen Kreis der gesamten Familie gegessen. Die Kunst des Kochens und des anschließenden Genießens wird regelrecht gefeiert und zelebriert. Dabei spielen Gelassenheit und die Ruhe eine ausschlaggebende Rolle. Ein solcher Abend dauert durch intensive Gespräche länger als im Durchschnitt, sodass es möglich ist, die Speisen richtig zu genießen, denn dies hat höchste Priorität. In den mediterranen Ländern serviert man zumeist Fisch oder Pastagerichte mit dazu passendem Wein.

Im Gegensatz dazu fällt die Esskultur in Nordamerika ganz anders aus, denn dort zählt Schnelllebigkeit, welche die Esskultur maßgeblich kennzeichnet. In den USA liegen Pommes frites, Hotdogs oder Hamburger absolut im Trend, denn diese werden von den Amerikanern als sogenanntes Fast Food hoch geschätzt. Diese Art von Nahrung ist besonders kalorienreich und verführt zwischendurch als kleiner Snack oder spart Zeit beim Mittagessen. Mittlerweile ist das Kochen am eigenen Herd in den USA beinahe in Vergessenheit geraten, denn der Konsument wird ohnehin an jeder Ecke mit fettreicher oder süßer Nahrung gelockt. Somit steht fest, dass dort die Quantität mehr zählt als die Qualität. Mittlerweile findet man immer mehr Merkmale der amerikanischen Esskultur in Deutschland vor.


August 3rd, 2012

Und dann der Regen (También la lluvia) – Filmtipp und andere Nettigkeiten in Berlin

In Berlin ist der Sommer seit letzter Woche zurück, was bei mir dazu geführt hat, dass ich fast jeden Abend nach der Arbeit drauβen die letzten Sonnenstrahlen genossen habe, denn man weiβ ja nicht, wie lange die Sonne uns noch mit ihrer Anwesenheit beglücken wird. Nachdem ich die letzten Tage (hiermit gleich mal ein paar Anregungen, was man u.a. so machen kann in Berlin) mit Freunden im Badeschiff in Kreuzberg etwas Urlaubsfeeling gespürt habe, im Park saβ, Tischtennis gespielt habe, gegrillt habe, Kart gefahren bin, eine Radtour gemacht habe, einen Ausflug nach Vogelsang in Branden- burg in eine sowjetische Kaserne gemacht habe (empfehlenswert, wer sich dafür inte- ressiert), hatte ich vorgestern Abend Lust, mal wieder einen richtig guten Film zu sehen. Doch bei diesem schönen Wetter ins Kino gehen oder zu Hause bleiben und DVD schauen?? Genau! Das dachte ich auch! NEIN!

Mein Freund hatte ausnahmsweise mal eine geniale Idee! Nicht böse sein Schatz ;-) Wie wäre es mal mit Freiluftkino? Klingt hervorragend! Decke, Snacks und Getränke eingepackt, Freunde mobilisiert und los geht’s mit den Fahrrädern zur Freilichtbühne im Volkspark Friedrichshain. Es lief ein spanischer Film, der mehrere Preise bekommen hat. Der Film heiβt “Und dann der Regen (También la lluvia )“. Klar, der Film geht erst los, wenn es dunkel ist (ca.21.30 Uhr), aber da wir schon um 19 Uhr dort waren, konnte ich vor dem Film noch auf der Wiese entspannen und die Sonne auf meine mit Mücken- stichen überdeckte Haut brutzeln lassen. Übrigens gibt es in diesem Freiluftkino sehr viele Sitzmöglichkeiten sowie Getränke und Essen zum Kaufen.

Nun aber zum Film: Der spanische, filmbesessene Regisseur Sebastián möchte einen Film über Kolumbus drehen. In dem Film soll jedoch nicht der heldenhafte Entdecker, sondern die brutale Eroberung eines Kontinents und die Versklavung sowie Ermordung der indianischen Bevölkerung gezeigt werden. Aufgrund der Knappheit des Budgets wird der Film in Cochabamba, Bolivien gedreht, wo die Produktionskosten äuβerst niedrig sind. Die Dreharbeiten laufen hervorragend bis in Cochabamba aufgrund der Wasserknappheit soziale Unruhen ausbrechen. Die Wasserversorgung wurde an einen internationalen Konzern verkauft, der nach radikalen Preiserhöhungen sogar das Auffangen von Regenwasser untersagt, was zum Aufstand der Bevölkerung führt. Und ausgerechnet der indianische Hauptdarsteller des Kolumbus-Films Daniel ist einer der Anführer des Wasseraufstands…

Der Film ist vielleicht nicht der Film des Jahres, aber meiner Meinung nach absolut sehenswert! Ein Film im Film!

August 3rd, 2012

Trend & Ethik, sowie Bio & Style passen zusammen

Grüne Mode wurde vor zehn Jahren noch belächelt und in den meisten Fällen sogar regelrecht ignoriert, doch heute sieht die Sache anders aus. Mittlerweile wird man nicht mehr als sogenannter “Öko-Spinner” betrachtet, wenn man Wert darauf legt, was sich in den Kleiderschränken befindet. Heute zählt man zu einem regelrechten Trendsetter oder Karrieremenschen, wenn man auf grüne Mode setzt.

Grüne Mode ist allerdings nicht nur als ein Produkt, sondern als eine regelrechte Bewegung auf der ganzen Welt zu sehen. Jeden Tag werden neue Kleidungsstücke entworfen, die dem Ökotrend entsprechen und großen Absatz rund um den Globus erzielen. Ökomode muss allerdings nicht immer viel Geld kosten, denn sie ist als sogenannte Fair-Trade-Fashion für jeden erschwinglich. Wer sein Outfit perfekt optimieren möchte, setzt auf angesagte Designer-Streetwear, die vorwiegend aus Bio-Baumwolle besteht. Grüne Mode macht selbst vor der grünen High-End-Fashion nicht halt, sodass sie mittlerweile tatsächlich alle Bereiche abdeckt.

Auch in der Kindermode setzt der Ökotrend neue Maßstäbe, denn Eltern können in immer mehr grünen Modeshops einkaufen. So wird die Kindermode regelrecht revolutioniert, indem die Herstellung der Produkte nachhaltig erfolgt. Unternehmen können den Konsumenten deshalb unschlagbare Preise bieten, weil auf Zwischenhändler verzichtet wird. Mittlerweile setzen auch Hersteller großer Marken, wie zum Beispiel NIKE auf Nachhaltigkeit und nehmen Rücksicht auf die Umwelt. So können Fußballspieler jetzt den umweltfreundlichsten Fußballschuh von Nike erwerben. Dieser wird als schnellster und leichtester Fußballschuh auf dem Rasen bezeichnet. Sämtliche Materialen, die zur Herstellung dieses Fußballschuhs verwendet werden, sind recycelt und erneuerbar. Der brasilianische Superstar namens Neymar Júnior kann sich ein anderes Schuhwerk gar nicht mehr vorstellen. Mit diesem “grünen Schuh” ist eine perfekte Ballkontrolle möglich, sodass höchste Geschwindigkeiten erreicht werden.

Juli 27th, 2012

Der Ökotrend ist schon lange kein “Insiderthema” mehr

Bionahrungsmittel sowie Ökoprodukte haben längst ihr langweiliges Image verloren und bewegen sich nicht mehr nur in den grünen Kreisen. Mittlerweile gehört der Ökotrend zum täglichen Leben und hat die Regale in den Supermärkten erobert. Genauso spielt er beim Bau von Wohnungen oder Häusern eine große Rolle und ist auch in der Landwirtschaft, sowie in der Technik vertreten. Man könnte also sagen, dass der Trend zu Ökoprodukten mittlerweile alle Lebensbereiche erreicht hat.

Die Haustechnik ist zweifellos zukunftsfähig geworden, denn es werden neue Maßstäbe in Hinsicht auf die Errichtung des eigenen Lebensraumes und den eigenen vier Wänden gesetzt. So kann eine wirkungsvollere Effizienz in Hinsicht auf die Investitionen für nachhaltige Heizungssysteme verzeichnet werden. Man greift auf nachwachsende Rohstoffe zurück und Fotovoltaik hat einen neuen Maßstab erreicht. Regenwasser wird gesammelt und neuartige, moderne Wärmedämmungssysteme schonen nebenbei auch noch den Geldbeutel. Endlich kann der Mensch behaupten, ein bisschen unabhängiger von den konventionellen Energieträgern zu sein. Ökologische Vorgehensweisen spielen allerdings auch im Bereich der Innenausstattung eine wachsende Rolle. Kunststoffe werden von Stein und Holz zurückgedrängt und zweifelsfrei sind Naturfarben sowie Lehmputz absolut im Kommen. Endlich ist der Wert einer gesunden Bauweise bei vielen angekommen und ins Bewusstsein gerückt.

Im alltäglichen Leben ist das Arbeitsumfeld hoch technisiert, doch dies ist nicht immer vorteilhaft für die Gesundheit. Es muss nicht so sein, dass Erfolg und Karriere immer auf Kosten von Entspannung und Freizeit gehen müssen. Muss man ständig erreichbar sein, kann man sich vom stressigen Arbeitsalltag nicht erholen, sodass man unter den Folgen eines Burn-outs zu leiden hat. In den letzten Jahren ist eine regelrechte Gegenbewegung in Form ökologischen Denkens in den zentralen Blickpunkt der Menschen gerückt.