Archive for Februar, 2012

Februar 24th, 2012

Unterwegs auf biblischen Spuren

Kaum ein Reiseziel ist wohl so umstritten, wie das “Heilige Land” der Juden und Christen – Israel mit seiner Hauptstadt Jerusalem. Vor allem die komplizierte politische Lage des Landes in Verbindung mit vielen Unruhen innerhalb der Bevölkerung wirkt auf potenzielle Touristen eher abschreckend. Jedoch hat Israel auch viele andere Seiten zu bieten, welche eine Reise durchaus lohnenswert machen.

Israel ist ein Staat, der sich im Nahen Osten, direkt an der Küste zum Mittelmeer befindet und von Ägypten, Jordanien, Syrien und dem Libanon eingegrenzt wird. Israel gilt als Hauptzentrum für die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam und zieht daher jährlich Tausende von Pilgern der jeweiligen Religionen an. Das hat vor allem mit den vielen biblischen Gedenkstätten, wie zum Beispiel die Klagemauer, dem Berg Sinai oder der angeblichen Begräbnisstätte des Jesus Christus zu tun.

Doch auch die weniger theologisch Interessierten kommen in diesem Land auf ihre Kosten. Israel ist aufgrund seiner zumeist sehr hohen Temperaturunterschiede sehr vielfältig, so können sowohl Strände genutzt, als auch Skipisten befahren werden. Einer der Hauptpunkte an Unternehmungen bei einer Israelreise bietet daher oft auch ein Ausflug zum Toten Meer. Wegen seines überdurchschnittlich hohen Salzgehaltes von bis zu 33% ist es möglich, ohne etwaige Schwimmbewegungen auf dem Wasser zu liegen, ohne unterzugehen, was zu einer regelrechten Touristenattraktion geworden ist. Aufgrund des nicht ganz ungefährlichen Reisens bietet es sich für unerfahrene Israelbesucher an, sich entweder einer Reisegruppe anzuschließen oder einen privaten Reiseführer zu engagieren, um sich in dem fremden Land und seiner Kultur zurechtzufinden.


Februar 17th, 2012

Die äthiopische Küche – Essen zum Anfassen

Ohne Besteck und einfach nur mit den Fingern zu essen, ist in unserer europäischen Kultur eher eine Seltenheit. Schon im Kindesalter werden die Tischmanieren gelehrt, welche beinhalten, für das Essen Messer und Gabel zu benutzen. Probiert man sich jedoch durch diverse fremdländische Küchen, so stößt man hier und da auf ganz andere Essgewohnheiten. Dies ist zum Beispiel auch in der äthiopischen oder eritreischen Küche der Fall.

Äthiopisches Essen zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es nur mit den Fingern der rechten Hand verzehrt und keinerlei Besteck benutzt wird. Es besteht aus zwei Hauptbestandteilen: den Injeras und dem Wot. Als Injera bezeichnet man das landestypische Fladenbrot, welches aus Sauerteig gebacken wird. Ursprünglich wurde dafür ein Getreide namens Teff verwendet, welches jedoch aufgrund seiner Seltenheit und seines hohen Wertes oft durch andere Getreidesorten ersetzt wird. Wot ist das allgemeine Wort für die verschiedenen Soßen, welche auf den Injeras verteilt werden. Sie bestehen aus den unterschiedlichsten Zutaten und können sowohl vegetarisch als auch fleischhaltig sein. Besonders typisch sind dabei Soßen aus Linsen und Kichererbsen. Als bevorzugte Fleischsorte hingegen gilt Lammfleisch, da beispielsweise Schweinefleisch in großen Teilen des Landes aus religiösen Gründen abgelehnt wird.

In äthiopischen Restaurants hierzulande wird das servierte Essen größtenteils dem der europäischen Küche etwas angeglichen, in dem es zum Beispiel weniger scharf gewürzt ist. Die Essenstechnik bleibt jedoch dieselbe: Es werden Stücke des Injeras abgerissen und als Ersatz für das Besteck verwendet, da man diese in die verschiedenen breiartigen Soßen eintauchen und so zum Mund führen kann.


Februar 8th, 2012

Mode einmal Schwedisch

Der Run auf die Fashion Weeks nimmt einfach kein Ende. Nach Mailand, New York, Paris und London ging die Reise durch die Modemetropolen in den Norden weiter. Kopenhagen ist schon seit längerer Zeit in den Reigen der Fashion Städte untergebracht und hat auch in diesem Jahr als Gastgeber für alle Modeverrückten geglänzt. Erst seit sieben Jahren lockt Schweden den Modejunkie und die Designerwelt nach Stockholm. Rund 30 Labels luden zum Schaulauf der Herbst/ Winterkollektionen ein.

Besonderheiten konnten allerdings im Museum für moderne Kunst betrachtet werden. Filippa K präsentierte türkisfarbene Maxikleider, maigrüne Strickpullover und Metallic- Minis innerhalb einer eigenen Ausstellung. Die Laufstege wurden mit Kreationen des heißbeliebten Labels Cheap Monday gefüllt, welches mit seiner neuen Schuhkollektion schon jetzt einen kleinen Hype ausgelöst hat. Der Trend geht also zum Halbschuh mit einem durchgehenden Absatz oder Plateau, der eine kleinere Fläche hat als die Schuhsohle an sich. Dieses Konzept hört sich untragbar an, wird aber von Fashion- Fanaten bereits vorgeordert.

Ebenfalls sorgte V Ave Shoe Repair für einige Hingucker. Die kunstvoll drapierten Kleider verzaubern durch eine ständige Bewegung und sehen je nach Blickwinkel leicht anders aus. Das Label Dagmar hingegen setzt auf einen Jugendstil- Einfluss mit fließenden Schnitten und symmetrischen Formen. Als nächstes dürfen die Fashionbegeisterten nach Japan reisen. Dort wird die Frühling/ Sommerkollektion in Kobe präsentiert. Auf was darf man sich gefasst machen? Viele Farben, neue Muster und futuristische Eindrücke!