Kaum ein Reiseziel ist wohl so umstritten, wie das “Heilige Land” der Juden und Christen – Israel mit seiner Hauptstadt Jerusalem. Vor allem die komplizierte politische Lage des Landes in Verbindung mit vielen Unruhen innerhalb der Bevölkerung wirkt auf potenzielle Touristen eher abschreckend. Jedoch hat Israel auch viele andere Seiten zu bieten, welche eine Reise durchaus lohnenswert machen.
Israel ist ein Staat, der sich im Nahen Osten, direkt an der Küste zum Mittelmeer befindet und von Ägypten, Jordanien, Syrien und dem Libanon eingegrenzt wird. Israel gilt als Hauptzentrum für die drei Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam und zieht daher jährlich Tausende von Pilgern der jeweiligen Religionen an. Das hat vor allem mit den vielen biblischen Gedenkstätten, wie zum Beispiel die Klagemauer, dem Berg Sinai oder der angeblichen Begräbnisstätte des Jesus Christus zu tun.
Doch auch die weniger theologisch Interessierten kommen in diesem Land auf ihre Kosten. Israel ist aufgrund seiner zumeist sehr hohen Temperaturunterschiede sehr vielfältig, so können sowohl Strände genutzt, als auch Skipisten befahren werden. Einer der Hauptpunkte an Unternehmungen bei einer Israelreise bietet daher oft auch ein Ausflug zum Toten Meer. Wegen seines überdurchschnittlich hohen Salzgehaltes von bis zu 33% ist es möglich, ohne etwaige Schwimmbewegungen auf dem Wasser zu liegen, ohne unterzugehen, was zu einer regelrechten Touristenattraktion geworden ist. Aufgrund des nicht ganz ungefährlichen Reisens bietet es sich für unerfahrene Israelbesucher an, sich entweder einer Reisegruppe anzuschließen oder einen privaten Reiseführer zu engagieren, um sich in dem fremden Land und seiner Kultur zurechtzufinden.





